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Weltweit

ARGENTINIEN - BUENOS AIRES - Januar 2008

 

Von unseren Tangotrainern des Euro Dance Festivals, Patricia Hilliges und Matteo Panero, dürfen wir in Buenos Aires in Argentinien folgende Tangosalons guten Gewissens empfehlen: Zum einen den TANGOSALON im SALON CANNING.

Hier beginnt das Tanzen Montags, Dienstags und Freitags ab 23.00 Uhr. Jeden Dienstag finden Auftritte von bekannten Tanzpaaren statt. Adresse: Av. Scalabrini Ortiz 1331 Info: 0054 11 48326753

Der zweite Salon heißt SIN RUMBO, “Die Kathedrale des Tangos”. Jeden Freitag geht es hier ab 22.00 Uhr los.

Hier tanzen die Tangotänzer erster Klasse! Auch wichtig zu wissen im schwülen Klima der Stadt: es gibt eine Klimaanlage. Zudem ist im Eintritt ein Buffet beinhaltet. Adresse: Josè P. Tamborini 6157; Reservierungen: (0054 11 ) 45237214

 

MALTA - August 2004

 

Eigentlich hatten wir überhaupt nicht damit gerechnet, auf Malta zum Tanzen zu kommen, doch dann stießen wir im Reiseführer auf die Fuego-Salsabars in Qawra und St. Julians. Die Locations sind mit vielen Palmen dekoriert und verfügen auch über Freigelände. Innen bläst einem die Klimaanlage angenehme -40-Grad kalte Luft ins Genick, ansonsten ist alles perfekt. Eintritt wird nicht verlangt, montags bis mittwochs gibt es von 20.30-22.30 Uhr kostenlosen Salsa- & Bachataunterricht (Mo&Di: Beginners, Mi: Advanced), danach immer Salsaparty.

Im Übrigen ist Malta ein klasse Urlaubsziel, wenn Ihr nicht nur am Meer rumliegen möchtet, sondern euch die Europäische Geschichte von 5600 v. Chr. bis zum 2. Weltkrieg interessiert. Ein besonderes Abenteuer ist im Übrigen das Autofahren - wenn Ihr schon immer mal Linksverkehr ausprobieren wolltet - hier ist die Gelegenheit, viel Spaß!

 

KUBA - Juli 2004

 

Kuba erfüllt so wirklich jedes Klischee, das man erwartet. An jeder Ecke spielen ein paar Kubaner auf Ihren Congas, Gitarren, Guirros etc. und die Leute tanzen tatsächlich auf der Strasse. Die ersten Tage verbrachten wir in Havanna, der beeindruckenden Hauptstadt Kubas. Neben vielen interessanten Sehenswürdigkeiten, sollte man als Tänzer unbedingt eine der Salsadiscos besuchen, um die wahre Tanzleidenschaft der Kubaner zu spüren. Besonders empfehlenswert sind folgende Adressen:

 

Casa de la Musica Habana

Calle Galiano e/ Neptuno y Concordia, Centro Habana

Tel. 8624165 - Konzerte, Disco, Salsa

 

Casa de la Musica Egrem

Calle 20 y 35, Miramar, Tel. 2040447 - Konzerte, Disco, Salsa

Die Kubaner tanzen mit Vorliebe Salsa (wird hier Casino genannt) & Son. Hierzu eine kleine Beschreibung:

 

Son gilt als Ursprung der heutigen Rhythmen wie Cha Cha Cha, Salsa und anderer Tänze. Mit Son ist zum einen ein Musik, zum anderen aber auch ein Tanzstil gemeint. Der Tanz wird von den Kubanern wie eine etwas langsamere und weichere Variante von Salsa getanzt.

klassisch-kubanischer Stil Casino

 

Der Casino ist aus dem kubanischen Son hervorgegangen. Er ist ein typischer De la calle-Stil (ein Tanz von der Straße), denn in Cuba geht kein Einheimischer in eine Salsa -Tanzschule. Der Casino ist wahrscheinlich der schwärzeste Salsa-Stil (dominierende afrikanische Elemente). Dies bedeutet: Viel Improvisation, wenig Regeln, neue Vueltas (Drehungen) und Bewegungselemente werden laufend erfunden. Der Casino ist im Vergleich bspw. zu New York- oder Westcoast-Style eher wenig systematisiert. Das hängt auch damit zusammen, dass es in Cuba keine Salsa-Tanzschulen für KubanerInnen gibt. Die Bewegungen sind natürlich, fliessend, harmonisch und die Drehungen der Frau im Vergleich zu den nordamerikanischen Salsa-Tanzstilen eher langsam. Auch ist ein starker Machismo spürbar, denn der Mann ist primär für die Show besorgt. Der Machismo drückt sich auch in einer manchmal etwas dominanten Führung aus. Der Casino Stil ist fast ausschliesslich populär in Cuba (ist dort im Moment der beliebteste Tanzstil); in Europa ist die Tendenz - wenn auch nur langsam - steigend.

Überall in der Altstadt locken aber auch weitere Live-Musiker aus den verschiedensten Cafés und Bars, wie beispielsweise den Cafés Paris, Obispo und San Ignacio. Nehmt euch für Havanna mindestens vier bis fünf Tage Zeit. Um wirklich alles zu sehen, was hier geboten wird, müsste man sogar ungelogen zwei Wochen verweilen. Die Mischung aus Karibik, dem kolonialflair der historischen Gebäude der Altstadt, den freundlichen Menschen und der allgegenwärtigen Musik macht richtig süchtig!

 

Nicht ganz so berauschend ist das Tanzangebot im Badeort Varadero, in dem wir die zweite Urlaubswoche verweilten. Hier gibt es nur in den Hotelresorts interne Veranstaltungen, die aber bei weitem nicht mit dem Flair der Hauptstadt mithalten können, da die Umgebung und Stimmung für die Touristen künstlich erzeugt wird. Dafür entschädigt der schöne Strand ein wenig.