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Freiburg 2017-08-16T16:31:59+00:00
Freiburg

Tanzschule Freiburg

Willkommen in der Welt des Tanzens bei der Tanzschule Gutmann in Freiburg

Sie suchen eine Tanzschule in Freiburg? Ganz individuell und praxisnah bieten wir für jedes Alter und jede Stilrichtung ein unvergleichliches Tanzerlebnis. Den Lieblingstanz schon gefunden? Oder einfach drauf los probieren? Tanzen was und wann es passt, egal an welchem Tag.

Dank unserer großen Auswahl findet bei uns jeder genau das Richtige.

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TANZEN

Für Erwachsene Paare & Singles und Jugendliche

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Eine Tanzschule mit Geschichte

Die Tanzschule Gutmann wurde am 17. Januar 1984 von Peter und Anneliese Gutmann in der ehemaligen Werkstatt der familieneigenen Blechnerei eröffnet. Mit Beginn des Jahres 1998 übernahmen Matthias Blattmann und Johnny Schmidt-Brinkmann die Firma. Parallel hierzu konnte der historische Friedrichsbau als Kurs- und Veranstaltungslocation angemietet werden. Seit 2002 ist Christian Spengler Mitgesellschafter. In den darauffolgenden Jahren wurden weitere Räumlichkeiten angemietet, um der wachsenden Nachfrage nach Tanzkursen gerecht werden zu können.

Im Januar 2016 konnte dann das Ballhaus Freiburg mit einer Gesamtfläche von über 2.500qm eröffnet werden.
Pro Jahr finden in den aktuell 15 Sälen ca. 12.000 einzelne Tanzkurs-Termine statt. Seit vielen Jahren schon bietet die Tanzschule Ausbildungsplätze in verschiedenen Berufen rund um den Tanzschulbetrieb an.

Ballhaus
Leo-Wohleb-Str. 1
79098 Freiburg

Anfahrt

Friedrichsbau
Kaiser–Joseph–Str. 268
79098 Freiburg

Anfahrt

Klangraum
Bismarckallee 7
79098 Freiburg

Anfahrt

Brombergstraße
Brombergstr. 11
79102 Freiburg

Anfahrt

Die Tänze

Hier stellen wir die zur Zeit beliebtesten Tänze vor

Wir unterscheiden (grob) nach Standardtänzen (eher europäischen Ursprungs und mit engerer Tanzhaltung), Lateinamerikanischen Tänzen (offenere Haltung, körperbetonteres Tanzen) und Szenetänzen. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern. Wer weitergehende Fragen hat, darf sich natürlich gerne direkt an uns wenden.

Wir beginnen mit dem Klassiker: Der Wiener Walzer ist der älteste, heute noch gebräuchliche Tanz. Seine Ursprünge reichen bis ins Mittelalter zurück, damals galt er als „Bauerntanz“ und wurde zeitweise vom Klerus verboten. Erst später wurde er zum Höfischen Tanz. Den Namen Wiener Walzer erhielt er, nachdem er am Ende des Wiener Kongresses im Jahre 1814/1815 von den dort versammelten Delegierten getanzt wurde. Als spöttischen Ausdruck, für die Dekadenz der damaligen diplomatischen „Praxis“ zahlreiche Bälle abzuhalten, prägte C. J. Fürst von Ligne im Hinblick auf den Wiener Kongress die Redewendung Der Kongress tanzt viel, aber er geht nicht weiter („Le congrès danse beaucoup, mais il ne marche pas“). Der Wiener Walzer wird heutzutage häufig für die Eröffnung besonders festlicher Anlässe gewählt, z.B. dem Wiener Opernball oder auch als Brautwalzer auf Hochzeiten. Der Wiener Walzer ist im ¾ Takt geschrieben und hat ca. 50-60 Takte/Minute.

Bekannte Musik-Titel:

„Wiener Blut“, „Kaiserwalzer“, „An der schönen blauen Donau“ / Johann Strauss
„Die Moldau“ / Bedrich Smetana
„Der zweite Walzer“ / Dimitri Schostakowitsch
„Hijo de la luna“ / Mecano
„Piano Man“ / Billy Joel
„Nothing else matters“ / Metallica (Das ist kein Scherz!)

Um 1870 entwickelte sich in Amerika eine sanftere Form des Wiener Walzers, der unter dem Namen Boston bekannt wurde. Diese Version behielt die für den Wiener Walzer charakteristischen drehenden Figuren bei, wurde aber zu einem langsameren Tempo getanzt. Um 1920 entwickelte sich daraus in England der Langsame Walzer, der wegen seiner Herkunft auch „English Waltz“ genannt wird. Er gilt als der harmonischste Standardtanz und wird häufig zur Eröffnung von Tanzkursen und -veranstaltung getanzt. Der Langsame Walzer ist im ¾ Takt geschrieben und hat ca. 28-30 Takte/Minute.

Bekannte Musik-Titel:

„I wonder why“ / Curtis Stigers
„If you dont know me by now“ / Simply Red
„Take it to the limit“ / Eagles

Entstanden ist der Foxtrott zwischen 1910 und 1915 in Nordamerika. Sowohl die tänzerischen Wurzeln als auch die Herkunft des Namens ist nicht eindeutig zu klären, da sich hier zahlreiche Quellen widersprechen. Der Foxtrott nahm Elemente des Ragtime, Onestep, Twostep sowie des von Vernon und Irene Castle choreografierten Castle Walk auf (jetzt wissen wir mehr :). Für den Namen gibt es zwei Erklärungen: Einmal Foxtrott Als Tiertanz (Fuchstrab) mit Holzschuhen zur Ragtimemusik getanzt – oder er geht auf den Schauspieler Harry Fox zurück, der für seine damals populäre Variete-Show „Harry Fox & the Zigfeld Follies“ Schritte aus Onestep und Castle Walk übernahm. Der Foxtrott ist im 4/4-Takt geschrieben und hat ca. 44-48 Takte in der Minute.

Bekannte Musik-Titel:

„Mack the knife“ / z.B. Robbie Williams
„Bacardi Feeling“ / Kate Yanai
„Mr. Sandman“ / z.B. Emmilou Harris

Der Quickstep ist die schnellere Variante des Foxtrott. Da der Quickstep im Gegensatz zum Foxtrott einer der fünf Turniertänze (Standard) ist, gibt es deutlich mehr technische Elemente und Figuren, dafür ist er tänzerisch auch etwas anspruchsvoller. Der Quickstep ist im 4/4-Takt geschrieben und hat ca. 50-54 Takte in der Minute.

Bekannte Titel:

„Nah neh nah“ / Vaya con dios
„Puttin on the Ritz“ / z.B. Pasadena Roof Orchestra
„Lets face the music and dance“ / Nat King Cole
„Mr. Pinstripe Suite“ / Big Bad Voodoo Daddy

Der Cha Cha Cha ist der jüngste der heute populären Tänze. Er wurde in den 50er Jahren höchst wahrscheinlich von dem kubanischen Musiker Enrique Jorrin, einem Musikerkollegen von Tito Puente (einem der „Salsaväter“) erfunden. Er stellte zu dieser Zeit diese langsame Variante des Mambo vor, die jedoch mehr Schritte hat. Der Cha Cha Cha-Rhythmus ist in der Popmusik, vor allem seit dem neuen Latino-Boom, weit verbreitet. Bei Umfragen kommt der Cha Cha Cha meistens als beliebtester Tanz davon. Der Cha Cha Cha ist im 4/4-Takt geschrieben und hat ca. 30-34 Takte in der Minute.

Bekannte Titel:

„Oye como va“ / z.b. Santana (geschrieben von Tito Puente)
„Pata pata“ / Miriam Makeba
„I need to know“ / Marc Anthony
„Sex Bomb“ / Tom Jones
„Lets get loud“ / Jennifer Lopez

Ursprünglich ist Samba ein Sammelname für viele Tanzformen, die im 19. Jahrhundert von afrikanischen Sklaven aus dem Kongo, dem Sudan und Angola in ihre neue Heimat Brasilien gebracht wurden. Die Samba wurde bei den Bantus anlässlich der Kriegerweihe getanzt. Aus dem früheren Kreistanz entwickelte sich später ein Paartanz der sich allerdings erst in den 50er-Jahren in Europa etablieren konnte. Die Samba ist im 2/4-Takt geschrieben und hat ca. 50-60 Takte in der Minute.

Bekannte Titel:

„Volare“ / Gipsy Kings
„Aint it funny“ / Jennifer Lopez
„Magalenha“ / Sergio Mendez
„Demasiado Corazon“ / Mink de Ville

Die genaue Herkunft der Rumba ist bis heute ungeklärt, sicher ist sie musikalisch und tänzerisch afrocubanischen Ursprungs. Ursprünglich war die Rumba ein rein rhythmischer Tanz, also nur mit afrikanischen und afrocubanischen Pekussionsinstrumenten gespielt. Später kamen europäische Melodieinstrumente hinzu. Eine Theorie besagt, dass die Rumba sich aus dem spanischem Fandango entwickelte. Als Modetanz kam die Rumba erstmals 1914 in New York auf. Rhythmisch vereinfacht gelangte sie 1931 auch nach Europa. In Deutschland wurde sie von den Nazis schließlich als „entartet“ verboten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Rumba wieder entdeckt, allerdings in zwei vollkommen unterschiedlichen Variationen. Zum einen die amerikanisch beeinflusste Square- oder Carrée-Rumba, zum anderen die vom in England lebenden Franzosen Pierre Lavelle propagierte Rumba im kubanischen Stil. Dies führte Anfang der 70er Jahre zu heftigen Auseinandersetzungen (die so genannten Rumba-Kriege), welche Variante jetzt die Richtige sei. Schließlich wurden beide Varianten „zugelassen“. Im internationalen Tanzsport hat sich mittlerweile der kubanische Stil durchgesetzt. Die Square-Rumba wird in Europa kaum noch unterrichtet, in den USA ist sie jedoch noch weit verbreitet. Die Rumba ist im 4/4-Takt geschrieben und hat ca. 25-28 Takte in der Minute.

Bekannte Titel:

„Im not giving you up“, „Mas alla“ / Gloria Estefan
„Oye me“ / Monica Naranjo
„Goldeneye“ / Tina Turner
„Sacrifice“ / Elton John
„Fiesta“ / R. Kelly

Ursprünglich Jitterbug, (Zitterwanze) genannt, entstanden seine Vorläufer im New Yorker Stadtteil Harlem. Seine musikalische Wiege waren zu Beginn der 1930er Jahre Lindy Hop, Blues und Swing, in den 1940ern der Boogie-Woogie, in den 1950ern der RocknRoll. Die Bezeichnung Jitterbug geht zurück auf die gesprungenen Figuren und die improvisierte Tanzweise der Schwarzen aus Harlem. Amerikanische Soldaten brachten diese in den USA beheimateten Tänze um 1940 nach Europa, wo sie bei der Jugend schnell sehr beliebt wurden. Der Boogie wurde nach dem Krieg zur dominierenden Musik. Als „artfremder, ordinärer“ Tanz fand er aber nicht nur Freunde. Tanzpapst Alex Moore (dessen Buch über die Standardtänze auch heute noch maßgebend ist) äußerte sich, dass er nie zuvor etwas „gräßlicheres“ gesehen hatte. Englische Tanzlehrer entwickelten, mit etwas langsamerer Musik, den eleganten und doch lebendigen Jive. Umgangssprachlich bedeutet jive soviel wie „Blödsinn“ Der Jive ist im 4/4-Takt geschrieben und hat ca. 30-48 Takte in der Minute.

Bekannte Titel:

„Hit the Road, Jack“ / z.B. Buster Pointdexter
„Wake me up before you gogo“ / WHAM!
„Lets have a Party“ / Wanda Jackson
„Hey ya“ / The Outcast

Der Ursprung des Bachata ist die Dominikanische Republik. Er ist aus dem Bolero entstanden, d.h. auf langsame Bachatas kann man auch Rumba oder Cha Cha Cha tanzen. Bachata ähnelt sehr stark der Jazzrichtung Blues. Bachata ist das erste Mal 1961 nach Trujillos Tod aufgenommen worden von Manuel Caderýn, also noch lange nicht so alt wie Merengue. Trujillo hatte sich der Bachata stets widersetzt und so konnten erst nach dessen Tod Aufnahmen von dieser Musik gemacht werden. Vorher bekannt als Ýbolero campesinoy bezeichnete der Begriff „Bachata“ ursprünglich eine einfache Party mit Gitarrenmusik. Diese Gitarrenmusik ist immer noch bezeichnend für Bachata und bestimmt ihre romantische Interpretationsweise. Bachata ist mit Merengue ein fester Bestandteil in der Salsa-Szene. Er basiert auf einer Seitbewegung mit einem Chassé offen oder geschlossen. Die Chassé-Bewegung wird mit der Merenguebewegung gemixt. Die Chassés können nach rechts oder links gedreht werden. Sehr häufig wird ein Takt nach rechts und danach sofort wieder nach links gedreht. Selbstverständlich können auch mehrere Takte in eine Richtung gedreht werden.

Bekannte Titel:

„Obsesion“, „Cuando Volveras“ / Aventura
„Nada de nada“ / Frank Reyes
„Eres mi vida“ / DLG

Wörtlich übersetzt bedeutet Paso Doble „Doppelschritt“ und beschreibt einen spanischen Paartanz mit einfachem Schrittmaterial auf Marschmusik. In stilisierter Form verbreitete sich dieser, auch in Lateinamerika anzutreffende Volkstanz, nach 1910 in anderen europäischen Ländern. Die Musik beinhaltet Elemente des Fandango und des Flamenco. Der Flamenco-Stil bildete sich im 19. Jahrhundert heraus. Der Paso Doble gilt als die tänzerische Interpretation des Stierkampfes, wobei der Herr den Torero darstellt, die Dame – je nach Figur – das rote Tuch (Muleta oder Capa), den Stier, einen zweiten Torero oder eine Flamencotänzerin. Der Tanz wurde in Paris in den zwanziger Jahren choreografiert, daher tragen die meisten Figuren französische Bezeichnungen. Heutzutage wird der Paso Doble vor Allem in Südfrankreich und Spanien getanzt.Für Freizeittänzer hat der Paso Doble bei uns kaum noch eine Bedeutung, da er weder musikalisch noch tänzerisch zeitgemäß ist; im Tanzsport gehört er nach wie vor zu den fünf lateinamerikanischen Tänzen. Bei Shows ist er jedoch sehr beliebt, da er als einziger Tanz auf ein Musikstück choreographiert ist; deswegen wird er fast immer auf den „Spanish Gypsy Dance“ oder „Espana Cani“ getanzt.

Bekannte Titel:

„Espana Cani“ (Diesen Titel gibt es in ca. 156.349 verschiedenen Versionen, u.a. von den Brigachtäler Almdudlern, dem Tanzorchester der OPEC, Scooter und Motörhead)

Salsa / Mambo ist eine Mischung aus Tanzformen der europäischen, afrikanischen und indianischen Kultur. Vor allem spanische und französische Musik (Contredance) vermischte sich mit den afrikanischen Rhythmen der Yoruba, der Cucumí, der Bantu und der Conga.

Die wichtigsten Wurzeln sind:
1. Die Guajiras, eine Liedform der spanisch sprechenden Landbevölkerung Kubas
2. Der Son aus dem Osten Kubas
3. Danzon und Danza, den Gesellschaftstänzen der weißen Oberschicht
4. der afrokubanischen Rumba, hier vor allem Guaguanco (sprich Uawanko) und Yombó

Bereits in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts trugen begabte kubanische Musiker diese Musik (Mambo) nach New York. Dort vermischte sie sich mit dem nordamerikanischen Jazz, dem Swing und dem Bebop.

Die Mambo Ära hatte ihren Hauptstützpunkt zu dieser Zeit in einem Tanzpalast auf dem New Yorker Broadway, dem „Palladium“. Noch heute wird eine der vielen Salsa-Stilrichtung „Palladium-Style“ (Klassischer Mambo) genannt. Durch die vielen Einwanderer aus den lateinamerikanischen Ländern wie Kuba, Puerto Rico, Dominikanische Republik, Venezuela, Kolumbien, Panama entstand in der Folgezeit – beginnend mit den 60er Jahren – ein neuer spezieller Latin Sound aus den traditionellen lateinamerikanischen Rhythmen gemixt mit Boogie, Swing, Rock & Roll etc. – die SALSA, die ihren Siegeszug mittlerweile um die gesamte Welt angetreten hat.

Stilrichtungen
Salsa ist einem sehr schnellen Wandel unterworfen, ständig strömen neue Einflüsse auf diesen Tanz ein und werden aufgenommen, so dass Salsa uns auch in Zukunft ständig ein neues Bild zeigen wird.
Es gibt grundsätzlich zwei große Stilrichtungen in Salsa: Der Cuban Style und der Puerto Rican Style. Beide Arten spielen das gleiche uralte Spiel des Eroberns und Erobert-Werdens.

Cuban Style
basiert auf seit- und kreisförmigen Bewegungen und Figuren. Im Cuban Style tanzt man überwiegend in Tanzhaltung und lässt selten eine Hand los. Die Figuren werden grundsätzlich „rund“ getanzt, dass heißt, das Paar dreht sich (ähnlich wie im Discofox) ständig im Raum. Es gibt sehr viele verschlungene Figuren, die viel tänzerisches Geschick von beiden Partnern fordern. Cuban Style ist auch die Grundlage der Rueda. Einer Tanzform, bei der sich viele Paare im Kreis aufstellen und auf Zuruf verschiedene Figuren tanzen und dabei die Partner wechseln.

Puerto Rican Style
basiert auf dem Mambo Grundschritt sowie Rock Steps. Der Puerto Rican Style ist grundsätzlich auf einer geraden Linie ausgerichtet. Der Herr „präsentiert“ seine Dame und gibt ihr viel „Handfreiheit“. So kann sie recht oft mit schönen Armbewegungen den Tanz ausschmücken (Ladies Styling). Manchmal lässt der Herr seine Dame auch ganz ohne Handhaltung und tanzt eigene Schrittkombinationen, den so genannten „Open Shines“, mit denen er die Zuschauer in den Bann ziehen will. Diese „Shines“ werden von der Dame „beantwortet“.

Weitere der vielen Salsa-Stilrichtungen:

New York Style
In New York sieht man eine unendlich große Vielfalt von Interpretationen, angefangen von Hip-Hop Einflüssen, über Flamenco, Tango Argentino, Hustle, Ballett ect.

L.A. Style
Im L.A. Style gibt es viel Akrobatik und eigenwillige Kreationen, ebenso beeinflusst von anderen süd- oder mittelamerikanischen Tänzen.

Bekannte Titel:
„La vida es un Carnaval“ / Celia Cruz
„Aicha“ / Africando Allstars
„Asi se goza“ / Isidro Infante
„Yo soy la muerte“ / El Gran Combo

Etymologen (Sprachwissenschaftler) beschreiben den Ursprung der Merengue im Kreolischen Haiti. Dort wurde das Wort „Mereng“ für Musik und Tanz verwendet. Merengue wurde um 1842 das erste Mal erwähnt, als eine kubanische Marschmusikband die „Upa Habanera“ in Puerto Rico das erste Mal spielte. Die Upa oder Urpa wurde später „Merengue“ genannt. Der Afro-Europäische Einfluss ist unübersehbar – ausladende Hüftbewegungen und mit „Ballroom-Haltung“. Bei der „High Society“ rief dieser Tanz, weil er erstens afrikanischen Ursprungs war und zweitens der Art, wie er getanzt wurde, und drittens wegen seiner vulgären und aufsässigen Texte große Empörung hervor, die sogar soweit ging, dass in Puerto Rico die Merengue per Gesetz mit schlimmen Sanktionen verboten wurde. Dort starb sie denn auch nach 40 Jahren aus. Sie lebte und entwickelte sich aber weiter in der Dominikanischen Republik. Anfang des 20. Jahrhunderts versuchten gebildete Musiker die Merengue in den Ballsälen zu etablieren. Dies gelang jedoch erst, als Rafael Trujillo die Merengue in einer Wahlkampagne zu seiner Musik erwählte. Als dann auch noch eine aristokratische Familie in Santiago Luis Alberti, einen bekannten Musiker bat, zum 15. Geburtstag ihrer Tochter eine Merengue zu komponieren mit „feinem“ Text, die ein großer Hit wurde, begann der Siegeszug dieses Tanzes bis heute.
Am beliebtesten ist Merengue heute noch in der Dominikanischen Republik und dem Nachbarland Haiti. Man bezeichnet ihn als den Dominikanischen Nationaltanz. Die Dominikaner unterscheiden zwei Arten: Merengue de Salon, die nur in Tanzhaltung an der Stelle und mit vielen Drehungen in enger Tanzhaltung nach rechts und nach links getanzt wird und die Merengue de Figura, bei der viele Figuren und Unterarmdrehungen geführt werden für die Dame und den Herrn, bei der sich jedoch ebenfalls nicht aus der Tanzhaltung gelöst wird.

Bekannte Titel:

„Suavemente“ / Elvis Crespo
„El Tiburon“ / Proyecto Uno
„Hasta la Vista“ / CAribbean Project

Die Kizomba – auch der afrikanische Tango genannt – ist der „jüngste“ Tanz der Salsa-Szene. Erst in den 1990er entwickelte sich in Angola aus dem afrikanischen „Semba“ und dem karibischen Zouk ein neuer, gefühlvoller und führungsintensiver Tanz, der auch viele Elemente des Tango Argentino aufgreift. Sie ist mitunter der sinnlichste aller Tänze, dessen Grundbewegungen innerhlab von Minuten gelernt werden können. Dennoch wohnt dem angolanischen Tanz eine große Komplexität und technische Raffinesse inne, die sich besonders in den geschmeidigen Körperbewegungen und dem Führen und Folgen in sehr naher Tanzhaltung zeigt. Das freie Schrittkonzept bietet einen großen Spielraum für Individualität und Musikalität und lädt so schnell zum Ausprobieren und Mitmachen ein. Der Name stammt aus der Sprache des Kimbundu und bedeutet passenderweise so viel wie: Fest oder Spielerei.

Die Kizomba ist im 2/4 Takt geschrieben und hat ca. 42 bis 50 Takte pro Minute.

Bekannte Titel:

Curti Ma Mi – Asty feat. Gentleman

Mágico – Mika Mendes

Rebound Chick – Nelson Freitas

In den 1970er-Jahren, bach die Disco-Welle aus und prägte die Jugend und die Musik. Die neue Bewegung und der neue Rhythmus ermöglichten es den Discogängern auch wieder zum Paartanzen zurück zu kehren. Die Schritte orientierten sich am Foxtrott, der sich jedoch auf Discomusik schlecht tanzen ließ. Die Musik wurde schneller und der durchgängige „4-on-the-floor“-Beat trieb viel stärker an, als es der Foxtrottschritt zulassen konnte. Not machte erfinderisch und so flossen Elemente aus anderen Tänzen wie beispielsweise dem Two-Step oder den Swingtänzen mit ein und erschafften einen neuen Tanz: den Discofox. Durch den entstandenen Platzmangel auf den Tanzflächen der Clubs, eignete sich der Discofox eine weitere entscheidende Charakteristik an: während der Foxtrott sich in Tanzrichtung um die Fläche bewegt, bleibt der Discofox stationär. Er vereint die Schrittmuster und die Tanzhaltung des klassischen Foxtrotts, die Akrobatik des Rock ‘n‘ Rolls, die Drehtechniken der lateinamerikanischen Tänze und die Improvisationsfreiheit der Swing-Tänze.

Der Discofox ist im 4/4 Takt geschrieben und hat ca. 30 bis 34 Takte pro Minute.

Bekannte Titel:

Gloria Gaynor – I will survive
Haddaway – What is Love
Avicii – Wake me up

West Coast Swing

Wie der Name schon sagt, stammt der West Coast Swing von der Westküste der USA. Er entwickelte sich parallel zum East Coast Swing, welcher in New York zu schneller Big Band Musik getanzt wurde, und stellte das gemütlichere Gegenstück dar. Die Bluesmusik in Kalifornien verlieh dem West  Coast Swing eine etwas langsamere und elegantere Bewegungsform. Musikalisch ging er immer mit der Zeit und kann heute auf fast alle Genres und Geschwindigkeiten getanzt werden. 2008 kam der West Coast Swing durch Tanzschule Gutmann Inhaber Christian Spengler nach Deutschland und sammelte seit dem immer mehr begeisterte Fans. Als absoluter Trendtanz begeistert er durch seine Dynamik, sein fließendes Bewegungsbild, die unzähligen Improvisations- und Variationsmöglichkeiten und ein einzigartiges Tanzgefühl. Vor allem ist West Coast Swing aber eins: einfach cool.

Der West Coast  Swing wird im 4/4 Takt getanzt und hat ca. 15 bis 35 Takte pro Minute.

Entstanden in den Vororten der argentinischen Küstenstädte, benötigte der Tango Argentino mehrere Anläufe, um sich auch in Europa dauerhaft etablieren zu können. Ähnlich wie die Salsa entwickelte er sich inzwischen ebenfalls zu einer weltweiten Tanzsprache, allerdings weniger auf Partys sondern in einer ganz eigenen Szene. Musikalisch bewegen wir uns vom teils elektronischen „Tango Nuevo“ bis hin zu den klangvollen und zeitlosen Klassikern, die bis heute alle Tanzflächen füllen. Der Tango Argentino lässt Sie noch intensiver als im europäisch geprägten Tango erfahren, wie Sie durch hingebungsvolles Führen und Folgen zu einem perfekten Paar verschmelzen.

Der Tango Argentino ist je nach Stil im 2/4 oder ¾ Takt geschrieben.

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